Internationale Märkte | NRW Europa

Neuigkeiten EEN Sachsen

 

„Hier wirken“ ist ein Innovationsprojekt für KMU in Leipzig und der Region. 

 

Gemeinsam unterstützen wir Unternehmen dabei, Klimaschutz wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen – praxisnah, kooperativ und mit messbarer Wirkung.

Was Sie erwartet:

- ein regionales Netzwerk für Austausch und Kooperation

- regelmäßige unternehmensorientierte Workshops

- eine kostenfreie Nachhaltigkeitsberatung inklusive CO₂-Bilanzierung

 

Mit unserem 1. Workshop starten wir am 26. Mai 2026 zum Thema “CO₂-Bilanz verstehen und erfassen: Der Einstieg in den Schnellcheck”.


Der kostenfreie Workshop richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, sowie Organisationen und soll Ihr Unternehmen/Organisation sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich stärken.

Nähere Details und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie im Bereich Veranstaltungen.

 

Technologiefirma aus Estland eröffnete im November 2025 Superfactory in Markranstädt und baut jetzt aus

In Markranstädt bei Leipzig arbeiten heute 170 Mitarbeiter im estnischen Unternehmen Skeleton Technologies mit seiner neuen Superfactory - in der letzten Ausbaustufe sollen es 450 sein.

Gebaut werden dort Superkondensatoren, also spezielle Batteriespeicher produziert, die sich sekundenschnell auf- und entladen können. Das sind gefragte Puffer für Stromnetze und bei der Energieversorgung von KI-Rechenzentren. Bei der Standortwahl setzte sich Markranstädt gegen Duzende Konkurrenten aus ganz Europa durch. Warum ging die 220 Millioneninvestition in die sächsische Kleinstadt? "Eines der Hauptkriterien ist ganz klar die Nähe zu Leipzig. Das ist ein sehr attraktiver Ort. Vor allem für internationale Talente", erklärt Geschäftsführer Linus Froböse gegenüber dem MDR-Magazin Umschau. Er lobt die logistische Anbindung durch Straßenverkehr, Flugverbindungen und Bahn. Hinzukäme die "tolle Forschungsinfrastruktur", so Froböse. "So haben wir uns dann für diesen Standort entschieden", betont er. Yih Chyng Wu aus Taiwan leitet ein internationales Team von 20 Topingenieuren in der Entwicklungsabteilung des Unternehmens. Ihre Kollegen kommen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Armenien, Kamerun, Nigeria und Ägypten. Alles Spezialisten auf Teilgebieten, das Wissen bringen sie gemeinsam ein in die einzige Superkondensatorenfabrik Europas. Seit über einem Jahr lebt Yih Chyng in Leipzig.

Bis zur Superfactory braucht sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur gut 20 Minuten. Studiert hat sie in Taiwan, Deutschland, und Polen. Ihre Doktorarbeit schrieb sie in Frankreich. Dann arbeitete sie in Taiwan und Shanghai. Dort entdeckten sie die Recruiter von Skeleton. "Ich bin sehr glücklich, dass mein Leben in Deutschland in Leipzig begann. Leipzig ist ein Ort, in dem alle Menschen eher entspannt sind. Ich habe gehört, man nennt es auch Klein-Berlin. Ich denke, Leipzig ist im Osten die beste Stadt, um in Deutschland zu starten", so die Wissenschaftlerin gegenüber dem MDR-Magazin Umschau.

<Quelle und Bildrechte: MDR/Umschau>

Ort: KRAFTVERKEHR Chemnitz  Fraunhoferstraße 60, 09126 Chemnitz 

»Vom Umbruch zum Aufbruch«

Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Geopolitische Entwicklungen, Digitalisierung und Klimawandel beschleunigen die Transformation internationaler Märkte und verschieben die Kräfteverhältnisse im globalen Wettbewerb. Zugleich verdeutlicht der Strukturwandel in unserer Region, dass vertraute Strategien neu bewertet werden müssen. Doch in dieser Situation eröffnen sich auch Perspektiven – auf attraktive Märkte, innovative Geschäftsmodelle und eine Neuausrichtung im Auslandsgeschäft. Genau diesen Herausforderungen und Chancen widmet sich der Außenwirtschaftstag 2026 unter dem Motto „Vom Umbruch zum Aufbruch“.

Chemnitz, als traditionsreicher Industriestandort und zugleich Vorreiter in der technologischen Transformation, schafft den idealen Rahmen für diese Veranstaltung. Hier kommen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um Entwicklungen und Potenziale zu diskutieren. Dabei wird der Außenwirtschaftstag 2026 nicht nur eine Plattform für den Austausch von Ideen sein, sondern praxisnahe Lösungsansätze für Unternehmen bieten, die sich den Anforderungen des globalen Wandels stellen.

Programm & Anmeldung

Buchen Sie gleich Ihren Workshop und ein Beratungsgespräch dazu.

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TU Dresden Gebäude aus Carbon-Beton

Klimafreundliches Bauen mit Carbon-Beton

 

Weltweit erstes Werk für Carbonbeton entsteht in Leipzig

Beton mit dem darin enthaltenen Zement gilt wegen seiner hohen CO₂-Emissionen als Klimakiller. Forschende in Dresden und Leipzig arbeiten deshalb gemeinsam mit der Industrie seit Jahren an einem klimafreundlicheren Baustoff - dem Carbonbeton. Nun will Sachsen mit dem ersten Carbonbetonwerk Industriegeschichte schreiben.

In Leipzig entsteht das weltweit erste Werk für Carbonbeton. Das haben die beteiligten Partner aus Industrie und Forschung mitgeteilt. Demnach soll in der Pilotanlage an der Anna-Kuhnow-Straße bis Ende 2029 die industrielle Herstellung von Carbon-Beton zur Serienreife gebracht werden. Diese soll weitgehend automatisiert erfolgen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit 14 Millionen Euro. Bei dem Vorhaben führt das Leipziger Unternehmen Kahnt & Tietze GmbH Regie.

Quelle: MDR Sachsen 31.03.2026

 

Erstes Leipziger Fachforum zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft stößt auf große Resonanz

Leipzig, 21. Januar 2026. Mit rund 150 Teilnehmenden aus ganz Sachsen hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig gestern erstmals ein Fachforum zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft veranstaltet. Die Veranstaltung im Kupfersaal Leipzig machte deutlich: Das Interesse der sächsischen Wirtschaft an diesem stark wachsenden Sektor ist groß.

Sechs hochkarätige Referenten beleuchteten die Verteidigungswirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Thematisiert wurden unter anderem Beschaffungs- und Marktzugangswege, Finanzierungsfragen bei Investitionen in neue Produkte sowie konkrete Bedarfe von Finalproduzenten aus dem Rüstungsbereich. Damit erhielten die teilnehmenden Unternehmen einen praxisnahen Überblick über Chancen und Anforderungen des Marktes.

Ziel des Fachforums war es insbesondere, mittelständische Unternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf mögliche neue Geschäftsfelder im Bereich der Verteidigung aufmerksam zu machen. Vor dem Hintergrund eines stark wachsenden Verteidigungssektors soll der Wirtschaftsstandort Sachsen gezielt an dieser Entwicklung partizipieren und zusätzliche Wertschöpfung in der Region generieren.

Gerade für den Mittelstand ist der Zugang zu Informationen, Netzwerken und etablierten Akteuren entscheidend. Entsprechend lag ein Fokus der Veranstaltung auf der Vernetzung der Unternehmen untereinander sowie mit relevanten Marktteilnehmern.

„Die hohe Teilnehmerzahl und das große Interesse der Unternehmerinnen und Unternehmer haben gezeigt, wie relevant die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft inzwischen auch für unsere Region ist“, betont Dr. Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig. „Als IHK bekennen wir uns ausdrücklich zu den Ideen von Freiheit und Frieden in Europa und der Welt. Jede Initiative, die diesen Frieden proaktiv gefährdet, lehnen wir entschieden ab. Es ist aber auch unsere Aufgabe, insbesondere den Mittelstand bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu unterstützen. Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern in Chemnitz und Dresden werden wir die Entwicklung der Branche weiterhin aufmerksam begleiten, Netzwerke stärken und Unternehmen aktiv zur Seite stehen.“

Quelle

Kompetenzzentrum Kreislaufwirtschaft - VW Sachsen in Zwickau-Mosel 

Autos wiederverwenden - ob Verbrenner oder E-Fahrzeug


Egal ob Kotflügel, Spiegel oder Teile aus dem Cockpit: Alles, was noch in Ordnung ist, soll wiederverwendet werden. Erfahrungen aus anderen Bereichen in der Industrie zeigten, dass Quoten von mehr als 80 Prozent, bei Batterien von mehr als 90 Prozent möglich seien.

Die Kreislaufwirtschaft wird künftig immer wichtiger, auch in der Automobilindustrie. Wie wichtig die Rohstoffresilienz für Europa jetzt schon ist, zeigen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Es geht auch um Nachhaltigkeit, die Erfüllung von Gesetzen sowie um Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung.

Im größten Werk von VW Sachsen in Zwickau-Mosel arbeiten aktuell rund 8.000 Menschen. Das Werk ist zu 70 Prozent ausgelastet. Am 21.01.2026 hat VW Sachsen ein zweites Standbein für Mosel vorgestellt. Hier sollen künftig alte Fahrzeuge auseinandergebaut und wiederverwendet werden. Das wurde im Rahmen der Tarifverhandlungen im Dezember 2024 beschlossen. 2027 soll es losgehen.

Weitere Details können Sie hier nachlesen  VW Sachsen in Zwickau-Mosel

Foto: Swen Reichhold

 

Forschungserfolge aus Sachsen

>> Saxy Plastics <<

Innovative Kunststoffe kommen künftig aus Sachsen – mit Unterstützung von Forschenden der Universität Leipzig.

Vollständig recyclebar, biobasiert und biologisch abbaubar: Das Leipziger Chemie-Startup aevoloop GmbH entwickelt in Kooperation mit der Universität Leipzig, dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden und dem Center for the Transformation of Chemistry (CTC) neuartige Kunststoffe.

Mit dabei: Dr. Ronny Frank und Dr. Christian Sonnendecker, Experten für biotechnologische Verfahren zum Abbau neuartiger Kunststoffe von der Uni Leipzig (siehe Foto). Der Einsatz von Enzymen soll einen entscheidenden Beitrag für die Transformation der Chemie von fossilen zu nachwachsenden Rohstoffen und für Recyclingprozesse leisten.

„Saxy Plastics” wird durch die Europäische Union sowie den Freistaat Sachsen im Rahmen der F&E Verbundprojektförderung der SAB (Sächsische Aufbaubank) gefördert. Mehr erfahren Sie über den Link in den Kommentaren.


Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum der Universität Leipzig

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